2.Internationaler Waldkunstpfad 2004
»Expeditionen«
Wolfgang Folmer, Stuttgart »Stamm-Bilder-Feld« (Installation)
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Wolfgang Folmer legt 5 Pappelstämme parallel hintereinander, entrindet sie, färbt sie schwarz und schneidet Holzschnitte in deren Oberfläche. Seine meist figürlich-gegenständlichen Motive werden ohne Vorzeichnung in Umrissen geschnitten und dann flächig freigestellt. Seine spontanen Bildfindungen und Erfindungen werden assoziativ beeinflusst sowohl durch die Beschaffenheit und Form der Bäume als auch durch örtliche Gegebenheiten, Witterungsumstände und Begegnungen. Einzelne Bildmotive können über mehrere Stämme hinweg gedanklich aufgegriffen und miteinander verknüpft werden. Die Betrachter dieses Bildfeldes sind also aktiv und erfahren nur Neues, indem sie sich bewegen und ihre Positionen wechseln. So finden sie zu ihrer eigenen Geschichte oder Geschichten werden in ihnen, ähnlich einem Traum, freigesetzt. »Ich wünsche mir, dass die Besucher meiner Stämme Station machen, dass sie, von den Bilder geführt, sich auf einen Weg der Assoziationen, Erinnerungen, Ahnungen und Gedanken machen.« (Wolfgang Folmer)























1960 in Merzig/Saar geboren
1986-87 Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart
1987-93 Studium der Freien Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Dieter Groß und Prof. Rudolf Schoofs
2002 Arbeitsstipendium Hans-Jürgen MüllerMariposa, Teneriffa
2003 Stadtmalerstipendium der Stadt Gaildorf Kunstpreis Nagold
2004 Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen Tagesklinik, Diakonisches Krankenhaus, Schwäbisch Hall
2005 Dozent an der Jugendkunstschule Heilbronn
Lebt und arbeitet in Stuttgart und Ludwigsburg